Funktionsweise FLEXfoil LT61 / LT42 / LT18
Der solare Energieeintrag durch Fensterverglasungen wird mit dem g-Wert beschrieben.
Die FLEXfoil LT Sonnenschutz- und Energiesparfolien verbessern den g-Wert und solare
Energie wird von der Folie zurückgewiesen. Der g-Wert einer Sonnenschutzvorrichtung
sollte möglichst klein sein. Er kann aber nicht beliebig klein werden, da dies bedeuten
würde, das kein Tageslicht mehr in den Raum gelangen kann.
Tageslichtnutzung bedeutet, das Wärmezufuhr durch künstliche Lichtquellen reduziert wird und
Energiekosten gespart werden. Durch die selektive Reflektion bleibt die Tageslichtausbeute mit FLEXfoil LT62
oder LT41 erhalten. Bei FLEXfoil LT18 bekommt man gleichzeitig Hitzeschutz sowie auch einen Blendschutz.
Zusammensetzung FLEXfoil LT61 / LT42 / LT18
FLEXfoil LT besteht aus einem sehr dünnen Polyesterträger, der mit Edelmetallrastern beschichtet wird.
Die letzte Schicht ist aus SiO (Glas), das macht sie unempfindlich und reinigungsfreundlich.
Die Raster sind für das menschliche Auge so fein, dass sie nicht sichtbar sind. Das Funktionsprinzip beruht auf
der selektiven Reflektion von Wärmestrahlen. Das für uns Menschen und für die Pflanzen notwendige
Sonnenlicht kommt nach wie vor ungehindert durch die Verglasung durch. Das Spektrum des Infrarotlichts der
Sonnenstrahlung wird jedoch nur noch begrenzt direkt hindurchgelassen.
Das bedeutet, dass die Hitzestrahlung der Sonne im Sommer draußen bleibt und die Heizwärm im Winter drin.
Durch die Beschichtung der Scheiben mit FLEXfoil LT62 oder LT41 wird bei höchster Tageslichtausbeute der
Raumtemperaturanstieg minimiert. Beim Einsatz der FLEXfoil LT handelt es sich um eine passive
Raumkühlung. Im Winter hat man durch die “Innenverlegung” allerdings noch einen erheblichen Vorteil.
Fensterscheiben weisen niedrigere Oberflächentemperaturen auf als das umgebende Mauerwerk.
Die Wärmeabstrahlung des menschlichen Körpers, in Richtung auf kalte Fensterscheiben, führt zu einer
merklich verstärkten Auskühlung der Haut und wird als „Kältestrahlung“ bzw. Zugluft empfunden. Fenster mit
Zweischeiben-Isolierverglasung vermindern die Behaglichkeit etwa ab Außentemperaturen von tiefer als 0 C.
Durch FLEXfoil LT kann eine erhöhte Strahlungsabgabe des menschlichen Körpers vermieden werden und die
Behaglichkeit gesteigert.
Es findet kein Elektroenergieeinsatz statt. Die laufenden Betriebskosten und der
Energieverbrauch liegen bei „null“. Es gibt keine CO2 Emissionen.
Funktionstest:
Gebäudeausrichtung:
Süd-West
Wetterbedingungen:
teilweise sonnig, teilweise bedeckt
Zeitpunkt:
07.06.2013 – 16.00 Uhr
Messung des solaren Energieeintrags in W/m:
Außenbereich vor der Scheibe:
930 W/m
Großraumbüro ohne Beschichtung:
260 W/m
Großraumbüro mit FLEXfoil LT62:
130 W/m
Großraumbüro mit FLEXfoil LT41:
80 W/m
Großraumbüro mit FLEXfoil LT18:
43 W/m
Reduzierung solare Leistung:
LT62 - 130 W/m,
LT41 - 180 W/m,
LT18 - 217 W/m
Auswertung der nach Süd-West ausgerichteten Räume:
Die Funktionsmessung zeigt bei Sonnenschein eine reduzierte Leistung der
Wärmebelastung. Je nach Lichttransmission der Folie fällt dieser unterschiedlich hoch
aus. Der Durchgangswert der vorhanden Verglasung wurde mit ca. 260 W/m gemessen.
Eine Reduzierung der solaren Strahlungswärme um bis zu 217 W/m sorgt nach einer
Beschichtung mit FLEXfoil LT für Entlastung. Die unbeschichteten Scheiben lassen mehr Hitzestrahlen durch.
Bei dem mit FLEXfoil LT beschichteten Glas werden die Hitzestrahlen reflektiert, die Raumtemperatur steigt
langsamer an, die Kühllast wird deutlich reduziert.
Empfehlung:
Um gleichzeitig das Tageslicht weiterhin gut nutzen zu können aber auch eine sehr gute Verbesserung des
Hitzeeintrages zu erzielen empfehlen wir, unter Berücksichtigung der vorliegenden Daten und
Voraussetzungen die Verglasung mit FLEXfoil LT41 zu beschichten.
FLEXfoil LT41 hat eine Zurückweisung der Infrarotstrahlung von 85%. Sie wird dazu beitragen, dass Sommer
wie Winter eine gute Behaglichkeit herrscht, gleichzeitig aber das Tageslicht nicht zu sehr einschränkt wird.
Funktionsmessung FLEXfoil LT62 - LT41 - LT18